| Gebetstag zu Ehren der Mutter aller
Völker
in der LANXESS arena in Köln
31. Mai 2009, Pfingstsonntag
Goldenes Jubiläum
Voll Dankbarkeit durften wir in diesem Jahr für den Gebetstag zu Ehren
der Frau aller Völker in die Diözese von S. E. Joachim Kardinal
Meisner kommen, wo sich rund 3500 Pilger am Pfingstsonntag, dem 31. Mai,
in der LANXESS-Kölnarena einfanden. Welch glückliche Fügung,
dass dies genau der goldene Jahrestag war, an dem Maria vor 50 Jahren zum
letzten Mal als die Frau, die Mutter aller Völker in Amsterdam erschienen
ist!
Über Nacht hatten Priester, Brüder und Schwestern unserer Gemeinschaft
mit zahlreichen Helfern die Arena in ein marianisches Gebetszelt verwandelt.
Die letzten Handgriffe waren eben abgeschlossen, als am Morgen die ersten
Pilger hereinströmten. Ein Teil von ihnen war in insgesamt 40 Bussen
aus den Niederlanden, aus Österreich, Italien, Luxemburg, der Schweiz
und der Slowakei angereist. Allein aus Deutschland kamen 30 Busse! Zudem
waren Gläubige der indischen Gemeinden von Köln, Essen und Aachen
sowie Immigranten aus Indonesien mit dabei. Gäste aus Liechtenstein,
Irland, Schottland, Hongkong, Schweden und Kanada verliehen dem Gebetstag
zusätzlich ein recht internationales Gepräge.
Neben dem gemeinsamen Beten und Singen, den Vorträgen
und Zeugnissen wussten es die Anwesenden besonders zu schätzen, dass
der Erzbischof von Köln am Nachmittag - mit allen familiär vereint
um das Gnadenbild - das Pfingstfest feierte. Durch wiederholten Applaus
während seiner so schönen volksnahen Homilie und durch das spontane
Antworten auf seine Frage am Ende der Liturgie „Wer
stützt einen Bischof?“ drückten die Gläubigen Kardinal
Meisner gegenüber ihre geistige Unterstützung aus.
Auch später, auf der Heimfahrt, legten Pilger in den Bussen dankbar
Zeugnis davon ab, wie sehr sie durch die tiefen Worte des Kardinals bei
der Predigt gestärkt und getröstet worden waren.
Das Pfingsthochamt, bei dem S. E. Bischof Jozef
M. Punt aus Amsterdam und 52 Priester konzelebrierten und sechs Diakone
dabei waren, konnten auch zahlreiche Hörer über Radio Horeb,
Radio Maria und das Kölner Domradio mithören und sogar im Internet
mit Bild und Ton empfangen.
Durch die große Aufmerksamkeit aller Pilger
herrschte während des ganzen Tages eine intensive Gebetsatmosphäre,
und bei den Beichtstühlen war viel Andrang. P. Tomáš Libant
vom Barmherzigkeitskloster in Gratzen/Tschechien bezeugte am Abend: „Ich
habe an keinem der letzten zwölf Gebetstage, die wir organisieren
durften, so viele tiefe und aufrichtige Beichten gehört wie an diesem
Tag hier in Köln.“ Und die Schwestern berichteten ihrerseits:
„Mehrmals kamen Priester, die seit
dem Morgen im Beichtstuhl saßen, zu uns in die Küche und baten
um Taschentücher für ihre Beichtkinder.“
Freudestrahlend kamen viele vor dem Nachhausefahren zum Informationsstand,
um sich persönlich zu bedanken, weil sie sich innerlich so beschenkt
und glücklich, ja ganz erfüllt erlebten. Schon in der Mittagspause,
nach dem ersten Vortrag von P. Paul Maria Sigl über die Frau aller
Völker, hatte ein älterer Priester eine unserer Schwestern angesprochen:
„Wissen Sie, ich bin heute erstmals
bei so einem Gebetstag. Ich komme aus der Diözese Freiburg und bin
so berührt von dem, was ich eben im Vortrag gehört habe, denn
es ist so wahr, was der Pater sagte! Erst heute wurde mir bewusst, dass
die Gottesmutter uns in Fatima durch das einfache Rosenkranzgebet vor
dem Krieg bewahren wollte. Und jetzt ruft sie uns auf, durch das Gebet
der Frau aller Völker mitzuhelfen, die Welt vor einer großen
Weltkatastrophe zu retten. Ich muss gestehen, ich habe bisher nichts dafür
getan. Welch große Verantwortung auch gegenüber meinen Gläubigen
daheim in der Pfarrei! Jetzt muss ich ganz neu beginnen und es meinen
Gläubigen sagen!“
Nicht nur die Pilger waren vom Kölner Gebetstag berührt, sondern
- und das ist vielleicht noch beeindruckender - auch die Techniker und
Angestellten verschiedener Firmen, die wir für die Installation von
Ton-, Licht- und Bildtechnik beauftragt hatten. Unsere Brüder und
Schwestern, die vor und nach dem Gebetstag mit den über 70 großteils
ungläubigen jungen Leuten zusammengearbeitet hatten, sagten: „Die
meisten dieser Schwarzgekleideten und Tätowierten sahen überhaupt
nicht so aus, als könne man sich ihnen mit irgendetwas Religiösem
nähern. Aber nachdem man ein wenig mit ihnen ins Gespräch gekommen
war, haben sie doch alle das Gebetsbild gerne angenommen.“
Viel positives Echo erreichte uns per Telefon, Fax und E-Mail, und immer
wieder hieß es: „Dies war der
intensivste, der schönste Gebetstag. Wir haben nicht geglaubt, dass
es noch eine Steigerung gibt, aber die Gottesmutter hat es in Köln
geschenkt.“
„Es war eine echte Glaubenserneuerung!“,
schrieb Sr. Claudia von der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Und per
Telefon drückte ein Diplomtheologe aus Frankfurt seine Begeisterung
über die Hl. Messe und die Predigt aus, die er über Internet
verfolgt hatte. „Besonders aber“,
betonte er, „hat mich die Frau aller
Völker beeindruckt. Darüber möchte ich gerne mehr wissen
und Material bekommen, das ich dann für meine Pastoral in der Krankenhausseelsorge
verwenden will.“
Auch in der Kapelle der Frau aller Völker
in Amsterdam gab es schöne Reaktionen. So waren sich ausnahmslos
alle Amsterdamer Buspilger einig: „Nächstes
Jahr sind wir wieder dabei, wo immer es sein wird!“ Ein deutscher
Fahrer der Hilfsorganisation ‚helping hands’, der uns anrief, sagte:
„Ich war ja schon auf der Fußballweltmeisterschaft, aber das war
nichts im Vergleich zu dem, was wir am Gebetstag erlebten. Ich bin begeistert.
Wenn ich, wie so oft, das nächste Mal wieder mit einem Hilfstransport
nach Rumänien unterwegs bin, werde ich den Ortsbischof fragen, ob
ich den einfachen, armen Leuten dort das Gebetsbild der Frau aller Völker
bringen darf, damit auch sie Maria als ihre Mutter kennenlernen können.“
Und er bestellte 10 000 Gebetsbilder.
Ähnliches nahm sich auch eine Polin vor,
die in Köln mit dabei war: „Man
hätte dort eine Woche bleiben können, doch jetzt will ich in
Polen die Gebetsbilder verteilen und ein Pilgerbild wandern lassen, um
mich dadurch an der Weltaktion zu beteiligen.“
Eine Dame aus der Nähe von Köln wurde von der Botschaft der
Mutter aller Völker so berührt, dass sie sich sofort entschloss,
an zahlreiche ihr bekannte Klöster in Deutschland und Polen Gebetsbilder
und Informationsmaterial zu senden. P. Bruno aus Brasilien wiederum möchte
das Amsterdamer Gnadenbild in Posterformat in ganz Brasilien bekannt machen,
wie uns sein Begleiter Reinhold Holzer aus Südtirol wissen ließ.
Und eine weitere Mitreisende vom Südtiroler Bus bezeugte: „Ich
war schon an vielen bekannten Wallfahrtsorten, und besonders liebe ich
Lourdes. Doch was ich in Köln erlebte, übertrifft alles! So
viel Liebe und Einheit! Es war wie ein kleines Paradies!“
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